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Labordiagnostik

Eisenmangel wird diagnostiziert anhand von Eisenmangelsymptomen einerseits und aufgrund von Blutanalysen andererseits. Die Labordiagnostik ist möglich mit folgenden Blutwerten: Ferritin, Lösliche Transferrinrezeptoren und Hämoglobin.

Ferritin ist der Blutwert, der über die Körper-Eisenkonzentration Auskunft gibt. Bei Frauen und Kindern liegt er in der Regel unter 50 ng/ml, bei erwachsenen Männern hingegen zwischen 100 und 200 ng/ml. Durch die Symptome und einen tiefen Ferritinwert kann Eisenmangel schon in seinem Frühstadium diagnostiziert werden (Eisenmangelsyndrom).

Die Löslichen Transferrinrezeptoren LTR sind bedeutungsvoll für das Verständnis der Ausprägung des Eisenmangels und neben Ferritin wichtig für die Dosisberechnung einer Eisentherapie.

Wenn Patienten mit eine Eisenmangelsyndrom das fehlende Eisen nicht erhalten, kann es zum Spätstadium (Eisenmangelanämie) kommen. Hämoglobin ist derjenige Laborwert, der die Menge des roten Blutes anzeigt. Liegt er bei Frauen unter 12 g/dl, leiden sie an einer Eisenmangelanämie.

Laborwerte: Umrechnung

Für die Ferritinbestimmung gibt es vier Messmethoden, die unterschiedliche Resultate angeben. Die Swiss Iron Health Organisation SIHO empfiehlt die Beckman-Methode als Referenz. Die anderen Messmethoden (Siemens, Roche, Abbott) können auf Beckman umgerechnet werden.

Abbott-Ferritin dividiert durch 6 mal 5 = Beckman-Ferritin

Roche-Ferritin dividiert durch 3 mal 2 = Beckman-Ferritin

Siemens-Ferritin dividiert durch 4 mal 3 = Beckman-Ferritin

Für die Bestimmung der Löslichen Transferrinrezeptoren LTR gibt es drei Messmethoden. SIHO empfiehlt die Roche-Methode als Referenz.

Beckman-LTR x 2.5 = Roche-LTR

Siemens-LTR x 2.5 = Roche-LTR