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Haarausfall

Die Problematik des Haarausfalls bei Frauen wird unterschätzt. Viele Frauen leiden sehr stark darunter, dass ihre Haare immer mehr ausfallen. Die meisten von ihnen leiden an einem Eisenmangel, oft kombiniert mit einem Mangel an Zink. Wenn man beide Elemente zuführt, normalisiert sich der Haarausfall innerhalt von zwei bis drei Monaten.

Das Eisen muss in jedem Fall intravenös gegeben werden, weil es nur auf diese Art und Weise wirksam ist. Eisentabletten haben wirklich enttäuscht. Sie sind ausserordentlich schlecht wirksam und werden oft nicht gut vertragen.

Beim Zink ist es eine Frage des Leidensdrucks. Wer sehr stark am Haarausfall leidet bei gleichzeitigem Zinkmangel, soll das fehlende Zink intravenös erhalten. Bei geringem Leidensdruck können Zinktabletten geschluckt werden.

Hämoglobin

Hämoglobin (Hb) ist der rote Blutfarbstoff. Hb zeigt an, wieviel Blut in einem Körper vorhanden ist. Liegt der Wert bei Frauen unter 12 g/dl, liegt eine Blutarmut vor (Eisenmangelanämie). Eine solche kann vermieden werden, wenn Eisenmangelpatienten schon rechtzeitig in ihrem Frühstadium (Eisenmangelsyndrom) bei normalem Hämoglobin mit Eisen behandelt werden.

Health Banking

Health Banking ist eine seit 2005 existierende Schweizer Gesundheits-Datenbank. Per Internet werden Therapieverläufe von Eisenmangelpatienten zentral dokumentiert. Dadurch können der Ferritinwert und Gesundheitszustand von Eisenmangelpatienten analysiert werden. In der Regel haben Eisenmangelfrauen vier bis fünf Eisenmangelsymptome bei einem Ferritinwert von durchschnittlich 30 ng/ml. Nach einer Aufsättigung auf 200 ng/ml sind die meisten gesund oder sie fühlen sich deutlich besser.

Nach drei Regelblutungen liegt der Wert im Durchschnitt nur noch bei 140 ng/ml, wobei der Gesundheitszustand meistens noch unverändert gut ist. Nach wenigen weiteren Menstruationsn aber beginnen oft die ersten Rückfallsymptome.

Die Daten von Health Banking ermöglichten die Entwicklung des Swiss Iron System SIS mit der Dosierungsformel 1152. Die Behandlungsqualität der SIHO ist unter www.eurofer.ch publiziert.

Hormonbildung

Für die Bildung von Hormonen ist Eisen ein wichtiger Baustoff. Wenn Eisen fehlt, wird die Hormonbildung gedrosselt.

Wenn beispielsweise Glückshormon (Serotonin) fehlt, können Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen oder Reizbarkeit entstehen, die durch den intravenösen Eisenausgleich in den meisten Fällen schnell verschwinden. Man könnte bei solchen Patienten von einer Eisenmangeldepression sprechen.

Wenn Dopamin fehlt (Hormon für die Konzentration), können Konzentrationsstörungen auftreten – bei Kindern vornehm als ADS bezeichnet (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom). Auch dieses Symptom verschwindet bei den Meisten in kurzer Zeit, wenn sie den Eisenausgleich erhalten.

Wenn die Bildung der Schlafhormone gedrosselt wird, können Schlafstörungen auftreten. Eisengaben bewirken auch hier, dass die Meisten nach einer Therapie wieder gut schlafen.

Auch die Schilddrüse ist auf Eisen angewiesen für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Bei einem Mangel kann die Menge an Schilddrüsenhormon abnehmen, was zu einer Drosselung der Funktion führen kann.