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Erhaltungstherapie

Die Erhaltungstherapie folgt auf die Beobachtungsphase, die bei der ersten Therapiekontrolle beginnt. Nach der zweiten Therapiekontrolle (Ferritin durchschnittlich 140 ng/ml) dauert es oft nur wenige Monate, bis bei einem durchschnittlichen Ferritinwert von 100 ng/ml die ersten Rückfallsymptome erscheinen. Dann beginnt die Erhaltungstherapie. Ohne Erhaltungstherapie sind Eisenmangelrückfälle wegen der Menstruation quasi „vorprogrammiert“.

Frauen im Menstruationsalter benötigen für eine erfolgreiche Erhaltungstherapie etwa 1-2 Infusionen zu je 200 mg Eisensaccharose alle 4-8 Monate. Die Dosierung und Wahl der Intervalle sind individuell und sehr unterschiedlich.

Ernährung

Besonders bei Frauen im Menstruationsalter und Kindern spielt eine eisenhaltige Ernährung eine entscheidende Rolle, um einen Eisenmangel möglichst zu vermeiden. Auf Wikipedia werden eisenhaltige Nahrungsmittel angeführt. Ideal ist sogar, neben einer gesunden Ernährung zusätzlich eine Nahrungsergänzung einzunehmen.

Erschöpfungszustände

Chronische Erschöpfungszustände sind das Leitsymptom für Eisenmangel. Es tritt in der Regel als erstes Eisenmangelsymptom, wird aber in der Regel von weiteren Symptomen begleitet wie beispielsweise Konzentrationsstörungen, Nackenverspannungen, Schlafstörungen, Lustlosigkeit, depressiver Verstimmungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall.

Der durchschnittliche Ferritinwert von Eisenmangelfrauen liegt in den Ärztlichen Eisenzentren (SIHO) bei 30 ng/ml. Nach einem intravenösen Eisenausgleich gemäss SIS liegt der Ferritinwert bei 200 ng/ml. Die meisten sind dann gesund oder fühlen sich zumindest deutlich besser. Die Erfolgsquote der SIS-Therapie liegt bei über 80%.