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Eisenheilkunde

Die Eisenheilkunde (Ferrologie) gründet auf der Entdeckung, dass viele Menschen mit Eisenmangel unter typischen Eisenmangelsymptomen leiden und dass die meisten von ihnen gesund werden, sobald sie das ihnen fehlende Eisen erhalten. Die Eisenheilkunde ist sich auch bewusst, dass der Ferritinwert von Frauen im Menstruationsalter und Kindern in der Regel unter einem Ferritin von 50 ng/ml liegt. Hauptsächlich sie sind es, die an Eisenmangelsymptomen leiden. Der Ferritinwert von Männern liegt durchschnittlich zwischen 100 – 200 ng/ml, einem Bereich, in dem meistens keine Mangelsymptome vorliegen (Ironity).

Die Eisenheilkunde kann nachweisen und lehrt auch, dass Eisenmangelfrauen und Eisenmangelkinder in der Regel dann gesund werden, wenn sie das ihnen fehlende Eisen erhalten. Das Ziel liegt in einer Korrektur des Ferritinwerts unter 50 ng/ml in einen Bereich zwischen 100 und 200 ng/ml (Ironity).

Die Körperzellen von Frauen und Kindern haben dieselben Systemvoraussetzungen wie Männer, also brauchen ihre Zellen genauso viel Eisen wie Männer, um gesund zu werden. Eine solche Korrektur ist möglich mit der Ferrologie, mit der die Eisenmangelpatienten mit individuell dosierten Eiseninfusionen mehrheitlich geheilt werden (Dosierung gemäss 1152)

Eisenheilkunst

Die Eisenheilkunst ist ein Teil der Ferrologie und lehrt die Behandlung von Eisenmangelpatienten. Nach erfolgter Diagnostik von Eisenmangel bei vorliegenden typischen Symptomen sollte den Eisenmangelpatienten das ihnen fehlende Eisen in erster Linie gegeben werden (Eisenausgleich). Die meisten werden dadurch von selbst gesund.

Allerdings benötigt der Arzt ein bestimmtes Knowhow, um die Therapie erfolgreich durchzuführen. Er muss nicht nur die Dosis für die Aufsättigungstherapie kennen, sondern auch wissen, in welchen Intervallen er die ehemaligen Patienten wieder kontrollieren und ihnen das wieder fehlende Eisen in Form einer Erhaltungstherapie zuführen muss, um Rückfälle zu vermeiden. Dafür wurde in der Schweiz das Swiss Iron System, SIS eingeführt (Konzept für Diagnostik, Therapie und Prävention).