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Depressionen bei Eisenmangel

Viele Menschen leiden an Depressionen. Viele Menschen mit Eisenmangel leiden an Depressionen. Viele Menschen haben Eisenmangel. Der Swiss Iron Health Organisation SIHO gelang der Nachweis, dass die sogenannte Eisenmangel-Depression sehr häufig ist und durch den intravenösen Eisenausgleich mehrheitlich geheilt werden kann. Bei Eisenmangel existiert nicht nur eine Erschöpfung als Leitsymptom, was auch schon zu depressiver Verstimmung mit Lustlosigkeit führen kann, sondern der Körper kann zu wenig Glückshormon bilden, was zu Depressionen führen kann. Mit Eisen geheilte depressive Patienten litten also ehemals an einer Eisenmangeldepression.

Sobald die Mitochondrien in den Zellen nach dem Eisenausgleich wieder genügend Energie bilden und die Serotonin-Produktion angekurbelt wird, können Depressionen von selbst verschwinden.

Solche Frauen leiden oft gleichzeitig auch unter Erschöpfungszuständen, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Haarausfall.

Diagnostik

Die Diagnostik von Eisenmangel kann gestellt werden, wenn typische klinische Symptome vorliegen und gleichzeitig der Ferritinwert tief ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Eisenmangels kann anhand eines Fragebogens (Clinical IDS-Score) ermittelt werden.

Der Arzt steht einer grossen Herausforderung gegenüber. Er hat leider nicht gelernt, dass Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall durch Eisenmangel entstehen können und sogar typische Eisenmangelsymptome sind.

Die zweite Herausforderung liegt in der Beurteilung des Ferritinwertes. Während die WHO einen Wert von 15 ng/ml als normal deklariert, hat die SIHO nachgewiesen, dass dies einerseits richtig, andererseits aber auch falsch ist. SIHO kann die Beobachtung von WHO bestätigen, dass es durchaus normal ist, dass der Ferritinwert bei gewissen Frauen bei 15 ng/ml liegt. Also ist Ferritin 15 normal.

SIHO weiss aber, dass die meisten Menschen mit Ferritin 15 unter typischen Eisenmangelsymptomen leiden, die durch Eiseninfusionen verschwinden könnten. Aus Sicht von SIHO ist ein Ferritinwert 15 also nicht normal, weil bei diesem Zustand meistens Mangelsymptome vorliegen. WHO beobachtet zwar die Natur und weiss, was natürlicherweise normal ist, nämlich Ferritin 15. Aber sie befragt die Frauen nicht, wie es ihnen dabei geht. SIHO hat diesen Fehler korrigiert. Aus Sicht von SIHO ist ein Ferritinwert normal, bei dem keine Symptome vorliegen. Dieser liegt im Durchschnitt bei einem Ferritin über 100 ng/ml, was der männlichen Eisenkonzentration entspricht (Ironity).

 

 

 

 

Diagnostik: Eisentest (Clinical IDS-Score)

Die Diagnose wird gestellt in der Gesamtschau von klinischen Symptomen und spezifischen Blutanalysen. Durchschnittlich leiden Schweizer Eisenmangelpatienten unter vier bis fünf Symptomen bei einem Ferritinwert unter 50 ng/ml.

Eisentest (Clinical IDS-Score)

Die Symptome werden genannt und in vier Gruppen eingeteilt.

Gruppe 1: Erschöpfungszustände

Gruppe 2: Konzentrationsstörungen, ADS, Depressive Verstimmungen, Schlafstörungen

Gruppe 3: SchwindelKopfschmerzenNackenverspannungen

Gruppe 4: HaarausfallNagelbrüchigkeit, Restless Legs

Auswertung:

1-2 Punkte: mögliches Eisenmangelsyndrom

3 Punkte: wahrscheinliches Eisenmangelsyndrom

4 Punkte: sehr wahrscheinliches Eisenmangelsyndrom

 

Je mehr Punkte vorliegen, desto härter ist die Verdachtsdiagnose Eisenmangel. Nun wird der Ferritinwert gemessen. Wenn dieser unter 75 ng/ml liegt, ist der bisherige Verdacht erhärtet. Je tiefer Ferritin, desto härter wird der Verdacht.

Diagnostik: Labor

Nach dem Eisentest folgt die Analyse von bestimmten Blutparametern:

Liegt der Ferritinwert unter 50 ng/ml, besteht der Verdacht auf einen Eisenmangel. Je tiefer Ferritin liegt, desto höher ist der Verdacht, dass der Eisenmangel die Ursache für die Symptome ist. Wird Hämoglobin unter 12 g/dl gemessen, liegt sogar schon eine Anämie vor. Die LTR indizieren, wie ausgeprägt der Eisenmangel liegt und spielt für die Dosisberechnung eine wichtige Rolle.

In der Schweiz liegen bei Eisenmangelfrauen durchschnittlich vier bis fünf Symptome gleichzeitig vor. Dabei liegt ihr Ferritinwert im Durchschnitt bei 30 ng/ml. Bei 88% liegt noch keine Anämie vor. Sie leiden also am Eisenmangelsyndrom. Die anderen 12% leiden hingegen schon am Spätstadium von Eisenmangel, an einer Eisenmangelanämie.

Dosierungszahl 1152

Die Zahl 1152 ist das Produkt einer multiplen linearen Regressionsanalyse aus Daten von Health-Banking (Internet-Datenbank für die Korrelation zwischen Ferritinwert und Gesundheitszustand). Die Formel lautet: 1152 – 11xF + 52xLTR = fehlende Menge an Eisen in Milligramm. F ist der Ferritinwert (Beckman-Methode) und LTR sind die Löslichen Transferrinrezeptoren (Roche-Methode). Die Formel wurde entwickelt für Eisenmangelpatienten mit einem Ferritinwert unter 50 ng/ml. Bei einem Körpergewicht unter 60 kg muss die berechnete Dosis linear reduziert werden.

Beispiel: Ferritin = 20 und LTR = 3

1152 – 11×20 + 52×3: 1152 – 220 + 156 = 1088 Milligramm fehlendes Eisen. Wenn man pro Infusion (wie von SIHO empfohlen) 200 mg Eisensaccharose verabreicht, benötigt ein solcher Eisenmangelpatient also zwischen fünf und sechs Eiseninfusionen für eine erfolgreiche Aufsättigungstherapie.

www.1152.org