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Beobachtungsphase

Nach einer intravenösen Aufsättigungstherapie findet zwei Wochen nach der letzten Infusion die erste Therapiekontrolle statt. Es wird der Ferritinwert gemessen und mit dem Ausgangswert verglichen (durchschnittlich liegt er bei Frauen im Menstruationsalter anfänglich bei 30 ng/ml, nach der Therapie 200 ng/ml). Bei diesem um den Faktor sieben erhöhten Eisenkonzentration im Körper fühlen sich die meisten gesund oder zumindest deutlich besser.

Bei dieser Therapiekontrolle beginnt die Beobachtungsphase. Drei Monate später findet eine zweite Therapiekontrolle statt – wieder für die Korrelation zwischen Ferritin und Gesundheitszustand. Die meisten Betroffenen fühlen sich noch gleich gut wie bei der ersten Therapiekontrolle. Nach weiteren Menstruationsblutungen aber treten wieder die ersten Rückfallsymptome auf. Dann beginnt die Erhaltunstherapie.

Blutarmut (Anämie)

Eisenmangel macht sich zuerst bemerkbar durch die Symptome des Frühstadiums (Eisenmangelsyndrom). Wenn solche Patienten nicht mit Eiseninfusionen behandelt werden, tritt oft nach Jahren erst eine Eisenmangelanämie (Blutarmut) auf. Erst jetzt sei Eisenmangel manifest, behauptet die globale Schulmedizin. Es handelt sich dabei aber nur um das vermeidbare Spätstadium, wenn Patienten mit einem Eisenmangelsyndrom (also im Frühstadium) übersehen und nicht mit Eiseninfusionen behandelt wurden.

Der Gehalt von Blut im Körper wird durch den Blutfarbstoff Hämoglobin signalisiert. Sobald der Hämoglobinwert unter 12 g/dl sinkt, beginnt die Anämie. Allerdings leiden solche Frauen und Kinder (Haupt-Risikogruppen) oft schon jahrelang an Symptomen des übersehenen und nicht behandelten Eisenmanelsyndroms. Die Schulmedizin schielt immer noch auf das Hämoglobin und hat die Bedeutung von Ferritin noch gar nicht durchschaut. Sonst würde sie nicht behaupten, dass ein Wert von 15 ng/ml für alle Menschen genügt, um ohne Mangelsymptome leben zu können.