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0 Gebrauchsanleitung für Eisenwiki

Willkommen im Eisenwiki. Sie befinden sich im neuen Wissensbereich der Ferrologie. Es handelt sich dabei sowohl um die Eisenheilkunde als auch um die Eisenheilkunst. Sie können auf die Buchstaben klicken, mit denen ihr Suchwort beginnt. Wenn Sie beispielsweise nach „Eisenmangel“ suchen, müssen Sie auf „E“ klicken. Dann erscheint eine neue Zeile mit „Ei“ oder „Er“. Wenn Sie nach „Eisenmangel“ suchen, müssen Sie auf „Ei“ klicken. Suchen Sie nach Erschöpfungszuständen, auf „Er“.

ADS (VKKE)

Die SIHO kennt kein ADS-Kind, das nicht an Eisenmangel leidet. Eisenmangel ist sogar meistens die Ursache für ein ADS, also für eine Verminderte Konzentrationsfähigkeit bei Kindern infolge Eisenmangels (VKKE). Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (VKKE) bei Eisenmangelkindern ist einfach und wirkungsvoll zu behandeln, wenn man ihnen das fehlende Eisen in erster Linie gibt, bevor man sie in die Förderklassen, zum Logopäden, Ergotherapeuten oder Psychiater schickt und Ritalin schlucken lässt.

Der Ferritinwert der uns bekannten ADS-Kinder liegt im Durchschnitt bei 30 ng/ml. Sobald aber der Wert durch wenige Eiseninfusionen über 100 ng/ml ansteigt, werden die meisten von ihnen gesund oder sie fühlen sich zumindest deutlich besser, was meistens auch den Eltern und Lehrern auffällt. Ein einmal erfolgreich behandeltes Eisenmangelkind wird über kurz oder lang wieder in einen Eisenmangel geraten und zwar infolge des Wachstums und der Reifung. Sobald die esten Symptome wieder auftreten, beginnt die Erhaltungstherapie. Der Ferritinwert liegt dann durchschnittlich bei etwa 100 ng/ml.

Aufsättigungstherapie

Nach erfolgter Diagnostik braucht ein Eisenmangelpatient in erster Linie das ihm fehlende Eisen. Dazu wurde die Aufsättigungstherapie entwickelt, die auf individuelle Art dosiert werden muss. Dazu dient die Dosierungszahl 1152. Aus Sicherheitsgründen sollte Eisensaccharose bevorzugt werden. Idealerweise erhält ein Eisenmangelpatient zwei Infusionen pro Woche mit je 200 mg Eisensaccharose.

Zwei Wochen nach der letzten Infusion findet die erste Therapiekontrolle statt.

Beobachtungsphase

Nach einer intravenösen Aufsättigungstherapie findet zwei Wochen nach der letzten Infusion die erste Therapiekontrolle statt. Es wird der Ferritinwert gemessen und mit dem Ausgangswert verglichen (durchschnittlich liegt er bei Frauen im Menstruationsalter anfänglich bei 30 ng/ml, nach der Therapie 200 ng/ml). Bei diesem um den Faktor sieben erhöhten Eisenkonzentration im Körper fühlen sich die meisten gesund oder zumindest deutlich besser.

Bei dieser Therapiekontrolle beginnt die Beobachtungsphase. Drei Monate später findet eine zweite Therapiekontrolle statt – wieder für die Korrelation zwischen Ferritin und Gesundheitszustand. Die meisten Betroffenen fühlen sich noch gleich gut wie bei der ersten Therapiekontrolle. Nach weiteren Menstruationsblutungen aber treten wieder die ersten Rückfallsymptome auf. Dann beginnt die Erhaltunstherapie.

Blutarmut (Anämie)

Eisenmangel macht sich zuerst bemerkbar durch die Symptome des Frühstadiums (Eisenmangelsyndrom). Wenn solche Patienten nicht mit Eiseninfusionen behandelt werden, tritt oft nach Jahren erst eine Eisenmangelanämie (Blutarmut) auf. Erst jetzt sei Eisenmangel manifest, behauptet die globale Schulmedizin. Es handelt sich dabei aber nur um das vermeidbare Spätstadium, wenn Patienten mit einem Eisenmangelsyndrom (also im Frühstadium) übersehen und nicht mit Eiseninfusionen behandelt wurden.

Der Gehalt von Blut im Körper wird durch den Blutfarbstoff Hämoglobin signalisiert. Sobald der Hämoglobinwert unter 12 g/dl sinkt, beginnt die Anämie. Allerdings leiden solche Frauen und Kinder (Haupt-Risikogruppen) oft schon jahrelang an Symptomen des übersehenen und nicht behandelten Eisenmanelsyndroms. Die Schulmedizin schielt immer noch auf das Hämoglobin und hat die Bedeutung von Ferritin noch gar nicht durchschaut. Sonst würde sie nicht behaupten, dass ein Wert von 15 ng/ml für alle Menschen genügt, um ohne Mangelsymptome leben zu können.

 

Depressionen bei Eisenmangel

Viele Menschen leiden an Depressionen. Viele Menschen mit Eisenmangel leiden an Depressionen. Viele Menschen haben Eisenmangel. Der Swiss Iron Health Organisation SIHO gelang der Nachweis, dass die sogenannte Eisenmangel-Depression sehr häufig ist und durch den intravenösen Eisenausgleich mehrheitlich geheilt werden kann. Bei Eisenmangel existiert nicht nur eine Erschöpfung als Leitsymptom, was auch schon zu depressiver Verstimmung mit Lustlosigkeit führen kann, sondern der Körper kann zu wenig Glückshormon bilden, was zu Depressionen führen kann. Mit Eisen geheilte depressive Patienten litten also ehemals an einer Eisenmangeldepression.

Sobald die Mitochondrien in den Zellen nach dem Eisenausgleich wieder genügend Energie bilden und die Serotonin-Produktion angekurbelt wird, können Depressionen von selbst verschwinden.

Solche Frauen leiden oft gleichzeitig auch unter Erschöpfungszuständen, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Haarausfall.

Diagnostik

Die Diagnostik von Eisenmangel kann gestellt werden, wenn typische klinische Symptome vorliegen und gleichzeitig der Ferritinwert tief ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Eisenmangels kann anhand eines Fragebogens (Clinical IDS-Score) ermittelt werden.

Der Arzt steht einer grossen Herausforderung gegenüber. Er hat leider nicht gelernt, dass Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall durch Eisenmangel entstehen können und sogar typische Eisenmangelsymptome sind.

Die zweite Herausforderung liegt in der Beurteilung des Ferritinwertes. Während die WHO einen Wert von 15 ng/ml als normal deklariert, hat die SIHO nachgewiesen, dass dies einerseits richtig, andererseits aber auch falsch ist. SIHO kann die Beobachtung von WHO bestätigen, dass es durchaus normal ist, dass der Ferritinwert bei gewissen Frauen bei 15 ng/ml liegt. Also ist Ferritin 15 normal.

SIHO weiss aber, dass die meisten Menschen mit Ferritin 15 unter typischen Eisenmangelsymptomen leiden, die durch Eiseninfusionen verschwinden könnten. Aus Sicht von SIHO ist ein Ferritinwert 15 also nicht normal, weil bei diesem Zustand meistens Mangelsymptome vorliegen. WHO beobachtet zwar die Natur und weiss, was natürlicherweise normal ist, nämlich Ferritin 15. Aber sie befragt die Frauen nicht, wie es ihnen dabei geht. SIHO hat diesen Fehler korrigiert. Aus Sicht von SIHO ist ein Ferritinwert normal, bei dem keine Symptome vorliegen. Dieser liegt im Durchschnitt bei einem Ferritin über 100 ng/ml, was der männlichen Eisenkonzentration entspricht (Ironity).

 

 

 

 

Diagnostik: Eisentest (Clinical IDS-Score)

Die Diagnose wird gestellt in der Gesamtschau von klinischen Symptomen und spezifischen Blutanalysen. Durchschnittlich leiden Schweizer Eisenmangelpatienten unter vier bis fünf Symptomen bei einem Ferritinwert unter 50 ng/ml.

Eisentest (Clinical IDS-Score)

Die Symptome werden genannt und in vier Gruppen eingeteilt.

Gruppe 1: Erschöpfungszustände

Gruppe 2: Konzentrationsstörungen, ADS, Depressive Verstimmungen, Schlafstörungen

Gruppe 3: SchwindelKopfschmerzenNackenverspannungen

Gruppe 4: HaarausfallNagelbrüchigkeit, Restless Legs

Auswertung:

1-2 Punkte: mögliches Eisenmangelsyndrom

3 Punkte: wahrscheinliches Eisenmangelsyndrom

4 Punkte: sehr wahrscheinliches Eisenmangelsyndrom

 

Je mehr Punkte vorliegen, desto härter ist die Verdachtsdiagnose Eisenmangel. Nun wird der Ferritinwert gemessen. Wenn dieser unter 75 ng/ml liegt, ist der bisherige Verdacht erhärtet. Je tiefer Ferritin, desto härter wird der Verdacht.