Therapiekontrollen

Erste Therapiekontrolle

Die erste Therapiekontrolle ist der Beginn der Beobachtungsphase und findet zwei Wochen nach der letzten Infusion einer Aufsättigungstherapie statt. Der Ferritinwert von Eisenmangelpatienten liegt in der Regel unter 50 ng/ml, also in der Problemzone. Durch die Aufsättigungstherapie wird ein initialer Ferritinwert von 200 ng/ml angestrebt. Bei einem solchen Wert sind die meisten Behandelten gesund oder sie fühlen sich zumindest deutlich besser. Bei der ersten Therapiekontrolle werden Ferritinwert und das Verschwinden oder Bessern der Eisenmangelsymptome genau dokumentiert.

Zweite Therapiekontrolle

Drei Monate (drei Menstruationsblutungen) später findet in dieser Beobachtungsphase die zweite Therapiekontrolle statt. Der Ferritinwert liegt bei Frauen im Menstruationsalter zu diesem Zeitpunkt im Durchschnitt bei 140 ng/ml. Die Meisten fühlen sich dann noch gleich gut wie bei der ersten Therapiekontrolle bei einem Ferritinwert von 200 ng/ml. Nach wenigen Menstruationen aber fällt der Ferritinwert wieder unter 100 ng/ml. Dann treten bei vielen Frauen die ersten Rückfallsymptome auf. Sobald solche erscheinen, beginnt die Erhaltungstherapie.

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