Therapie von Eisenmangel

Wer unter Eisenmangel mit seinen typischen Symptomen leidet, kann auf einfache Weise gesund werden. Betroffen sind vor allem Frauen und Kinder. Man muss ihnen lediglich das fehlende Eisen zuführen. Weil Eisentabletten mehrheitlich unwirksam und oft schlecht verträglich sind, wurde in der Schweiz die intravenöse Eisentherapie eingeführt.

Der Eisenausgleich gliedert sich in drei Phasen: Aufsättigungstherapie, Beobachtungsphase und Erhaltungstherapie.

Die Dosierung für die Aufsättigungstherapie muss individuell erfolgen. Dazu dient die SIHO-Dosierungszahl 1152 (1152 – 11xF + 52xLTR). Pro Woche werden zwei Infusionen mit je 200 mg Eisensaccharose empfohlen bis zum Erreichen der berechneten Gesamtmenge an Eisen. Zwei Wochen nach der letzten Infusion findet die erste Therapiekontrolle statt. Die meisten Behandelten sind dann gesund oder fühlen sich zumindest deutlich besser (der durchschnittliche Ferritinwert liegt dann bei 200 ng/ml, also im männlichen Bereich).

Dann beginnt die Beobachtungsphase. Drei Monat nach der ersten Therapiekontrolle findet die zweite Therapiekontrolle statt. Dann liegt der Ferritinwert bei Frauen im Menstruationsalter wieder tiefer (Ferritin 140 ng/ml), allerdings ist der Gesundheitszustand in der Regel noch gleich gut wie bei der ersten Therapiekontrolle.

Sobald nach wenigen Menstruationen wieder die ersten Rückfallsymptome auftreten, beginnt die Erhaltungstherapie. Sie dient zu Erhaltung des guten Gesundheitszustandes ohne Eisenmangel. Durchschnittlich beginnen die ersten Rückfallsymptome dann wieder, wenn der Ferritinwert unter 100 ng/ml absinkt.

 

Therapie von Eisenmangel