Labordiagnostik

Eisenmangel wird diagnostiziert anhand von Eisenmangelsymptomen einerseits und aufgrund von Blutanalysen andererseits. Die Labordiagnostik ist möglich mit folgenden Blutwerten: Ferritin, Lösliche Transferrinrezeptoren und Hämoglobin.

Ferritin ist der Blutwert, der über die Körper-Eisenkonzentration Auskunft gibt. Bei Frauen und Kindern liegt er in der Regel unter 50 ng/ml, bei erwachsenen Männern hingegen zwischen 100 und 200 ng/ml. Durch die Symptome und einen tiefen Ferritinwert kann Eisenmangel schon in seinem Frühstadium diagnostiziert werden (Eisenmangelsyndrom).

Die Löslichen Transferrinrezeptoren LTR sind bedeutungsvoll für das Verständnis der Ausprägung des Eisenmangels und neben Ferritin wichtig für die Dosisberechnung einer Eisentherapie.

Wenn Patienten mit eine Eisenmangelsyndrom das fehlende Eisen nicht erhalten, kann es zum Spätstadium (Eisenmangelanämie) kommen. Hämoglobin ist derjenige Laborwert, der die Menge des roten Blutes anzeigt. Liegt er bei Frauen unter 12 g/dl, leiden sie an einer Eisenmangelanämie.

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