Krankenkassen

Seit der Basler Wiederentdeckung des Eisenmangelsyndroms 1998 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen die notwendige intravenöse Eisentherapie problemlos. 2011 begann aber ein Schweiz Krankenasse (Atupri) den Aufstand zu proben. Ihrer Ansicht nach sollen die Frauen ihren Eisenausgleich selbst bezahlen  – als ob sie selbst schuld wären an ihrer Menstruation. Die Schweizer Regierung wurde auf diesen Missstand aufmerksam und führt seit 2015 eine Überprüfung durch: Hat die Krankenkasse Atupri das Recht, die Bezahlung des notwendigen Eisenausgleichs zu verweigern?

Aus Sicht von SIHO ist es unethisch und frauenfeindlich, wenn der Eisenausgleich nicht vom Gesundheitssystem bezahlt wird. Die Frauen können nichts für ihre Menstruation und brauchen das verlorene Eisen zeitgerecht zurück.

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