Hormonbildung

Für die Bildung von Hormonen ist Eisen ein wichtiger Baustoff. Wenn Eisen fehlt, wird die Hormonbildung gedrosselt.

Wenn beispielsweise Glückshormon (Serotonin) fehlt, können Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen oder Reizbarkeit entstehen, die durch den intravenösen Eisenausgleich in den meisten Fällen schnell verschwinden. Man könnte bei solchen Patienten von einer Eisenmangeldepression sprechen.

Wenn Dopamin fehlt (Hormon für die Konzentration), können Konzentrationsstörungen auftreten – bei Kindern vornehm als ADS bezeichnet (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom). Auch dieses Symptom verschwindet bei den Meisten in kurzer Zeit, wenn sie den Eisenausgleich erhalten.

Wenn die Bildung der Schlafhormone gedrosselt wird, können Schlafstörungen auftreten. Eisengaben bewirken auch hier, dass die Meisten nach einer Therapie wieder gut schlafen.

Auch die Schilddrüse ist auf Eisen angewiesen für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Bei einem Mangel kann die Menge an Schilddrüsenhormon abnehmen, was zu einer Drosselung der Funktion führen kann.

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