Diagnostik: Labor

Nach dem Eisentest folgt die Analyse von bestimmten Blutparametern:

Liegt der Ferritinwert unter 50 ng/ml, besteht der Verdacht auf einen Eisenmangel. Je tiefer Ferritin liegt, desto höher ist der Verdacht, dass der Eisenmangel die Ursache für die Symptome ist. Wird Hämoglobin unter 12 g/dl gemessen, liegt sogar schon eine Anämie vor. Die LTR indizieren, wie ausgeprägt der Eisenmangel liegt und spielt für die Dosisberechnung eine wichtige Rolle.

In der Schweiz liegen bei Eisenmangelfrauen durchschnittlich vier bis fünf Symptome gleichzeitig vor. Dabei liegt ihr Ferritinwert im Durchschnitt bei 30 ng/ml. Bei 88% liegt noch keine Anämie vor. Sie leiden also am Eisenmangelsyndrom. Die anderen 12% leiden hingegen schon am Spätstadium von Eisenmangel, an einer Eisenmangelanämie.

Diagnostik: Labor