Diagnostik

Die Diagnostik von Eisenmangel kann gestellt werden, wenn typische klinische Symptome vorliegen und gleichzeitig der Ferritinwert tief ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Eisenmangels kann anhand eines Fragebogens (Clinical IDS-Score) ermittelt werden.

Der Arzt steht einer grossen Herausforderung gegenüber. Er hat leider nicht gelernt, dass Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall durch Eisenmangel entstehen können und sogar typische Eisenmangelsymptome sind.

Die zweite Herausforderung liegt in der Beurteilung des Ferritinwertes. Während die WHO einen Wert von 15 ng/ml als normal deklariert, hat die SIHO nachgewiesen, dass dies einerseits richtig, andererseits aber auch falsch ist. SIHO kann die Beobachtung von WHO bestätigen, dass es durchaus normal ist, dass der Ferritinwert bei gewissen Frauen bei 15 ng/ml liegt. Also ist Ferritin 15 normal.

SIHO weiss aber, dass die meisten Menschen mit Ferritin 15 unter typischen Eisenmangelsymptomen leiden, die durch Eiseninfusionen verschwinden könnten. Aus Sicht von SIHO ist ein Ferritinwert 15 also nicht normal, weil bei diesem Zustand meistens Mangelsymptome vorliegen. WHO beobachtet zwar die Natur und weiss, was natürlicherweise normal ist, nämlich Ferritin 15. Aber sie befragt die Frauen nicht, wie es ihnen dabei geht. SIHO hat diesen Fehler korrigiert. Aus Sicht von SIHO ist ein Ferritinwert normal, bei dem keine Symptome vorliegen. Dieser liegt im Durchschnitt bei einem Ferritin über 100 ng/ml, was der männlichen Eisenkonzentration entspricht (Ironity).

 

 

 

 

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