Globale Bedeutung

Fast die halbe Menschheit leidet an Eisenmangel. Die Betroffenen wissen meistens nicht davon. Dafür gibt es zwei hauptsächliche Gründe:

Erstens behaupten die WHO und Schulmedizin, dass Eisenmangel erst in seinem Spätstadium manifest sei (Eisenmangelanämie). Dadurch werden Eisenmangelpatienten mit dem Frühstadium (Eisenmangelsyndrom) übersehen. Zweitens behaupten WHO und Schulmedizin, dass für alle Menschen ein Ferritinwert von 15 ng/ml genüge, um ohne Symptome leben zu können. Diese beiden Irrtümer haben dazu geführt, dass die Eisenmangelpandemie global existiert, ohne ausgeglichen zu werden. Eisenmangelpatienten im Frühstadium von Eisenmangel werden nicht als solche erkannt und somit auch nicht mit Eisen behandelt. Und es dauert oft viele Jahre, bis – wenn überhaupt -, eine Eisenmangelanämie entsteht.

Die Maxime von SIHO lautet: Frauen und Kinder brauchen gleich viel Eisen wie erwachsene Männer, um ohne Mangelsymptome leben zu können. Der Ferritinwert von erwachsenen Männern liegt im Durchschnitt über 100 ng/ml Ferritin. Sobald Frauen und Kinder gleich viel haben, werden die meisten von ihnen gesund.

Aus diesem Grund wurde in der Schweiz das Swiss Iron System SIS entwickelt, das eine exakte Diagnostik und optimale nachhaltigen Eisentherapie ermöglicht. Die wissenschaftliche Grundlage bildet die Ferrologie. Die Resultate des SIS werden in der Praxisstudie Eurofer präsentiert. Die Schweiz ist das erste Land, in dem Eisenmangelpatienten schon im Frühstadium des Eisenmangels diagnostiziert und frühzeitig mit dem intravenösen Eisenausgleich behandelt werden.